Heizungstausch: Förderaktionen 2021

MeineHeizung informiert

Heizungstausch: Förderaktionen 2021

30. April 2021

Die Fördertöpfe zur Unterstützung für Heizungs- und Warmwassermodernisierungen sind wieder aufgefüllt! Hier finden Sie einen Überblick über die wichtigsten aktuellen Aktionen und Neuerungen. Welche Förderung steht Ihnen zu? 

Bundesweit: „Raus aus Öl und Gas“ und „Sanierungscheck“

Für die Jahre 2021 und 2022 sind gut 650 Mio. € für die Sanierungsoffensive des Bundes und „Raus aus Öl und Gas“ vorgesehen. Privatpersonen und Betriebe werden beim Tausch eines fossilen Heizungs­systems auf einen Nah- bzw. Fernwärmeanschluss und – wo dies nicht möglich ist – auf eine klima­freundliche Wärmepumpe oder eine Holzzentralheizung mit bis zu 5.000 Euro unter­stützt.

Gegenüber dem Vorjahr wurden einige Förderungskriterien vereinfacht bzw. das Förder­angebot attraktiver und unkomplizierter gemacht: Für „Raus aus Öl“ wird die Frist zwischen der Registrierung und der Antragstellung auf 6 Monate verlängert. Der maximale Förderungssatz wird auf 35 % erhöht.

Zusätzlich wird die Sanierung und Dämmung von einzelnen Bauteilen mit dem „Sanierungscheck“ mit bis zu 2.000 Euro unterstützt, wenn diese zur Senkung der Heizkosten beiträgt. Bei Gebäuden, die älter als 20 Jahre sind, kann so etwa die Dämmung der obersten Geschoßdecke oder des Daches gefördert werden. Bei Verwendung von nachwachsenden Rohstoffen als Dämmmaterial kann außerdem ein Zuschlag von 50 Prozent auf die jeweilige max. Förderungspauschale gewährt werden.

    Wichtig: Die Bundes- und Landesförderungen können kombiniert werden – so sind für einen Heizungstausch bis zu 13.000 Euro Förderung möglich!

      Voraussetzung für die Förderung ist ein Sanierungskonzept, Energieausweiß oder erfolgte Energieberatung – machen Sie jetzt dafür einen Termin mit Ihrem Installateur aus! Entscheiden Sie sich nach dem Termin für eine Sanierung von Heizung oder Gebäudeteilen, kann auch die Beratung mit der Förderung gegengerechnet werden.

      100 Millionen extra für einkommenschwache Haushalte

      Im April kündigte das Klimaschutzministerium gemeinsam mit den Bundesländern ein umfassendes Förderprogramm für den Heizkesseltausch von einkommensschwachen Haushalten an. Dafür stellt der Bund in den nächsten beiden Jahren 100 Millionen Euro zur Verfügung.

      Die konkreten Fördermaßnahmen werden nun gemeinsam mit den Bundesländern aufgesetzt und bauen auf die bestehenden Förderschienen der Länder auf. Für Haushalte im untersten Einkommens-Fünftel können in Zukunft einkommensabhängig und zielgerichtet bis zu 100 Prozent des neuen klimafreundlichen Heizkessels gefördert werden.

        Bundesländer ziehen mit

        Nimmt man – durchaus realistische – Kosten in der Höhe von 20.000 Euro an, ist Tirol der neue Spitzenreiter im Bundesländervergleich. Mit 8.000 Euro Landesförderung (mit prozentuellem Ökobonus und zusätzlichen € 3.000 Zuschutz “Klimafreundlcihes Heizen) plus 5.000 Euro Bundesförderung ergibt sich ein Zuschuss von 13.000 Euro.

        Auf den zweiten Platz wurde Kärnten, das jahrelang die Spitzenposition innehatte, verdrängt: Das Impulsprogramm „Raus aus fossilen Brennstoffen“ bietet einen finanziellen Zuschuss in der Höhe von maximal 6.000 Euro. Für Niedrigeinkommensbezieher gibt es zusätzlich einen Bonus von 1.000 Euro. Wenn Sie in einer „Ölkesselfreien Stadt oder Gemeinde“ wohnen, von denen es bereits über 50 in Kärnten gibt, sind zusätzliche Förderungen möglich.

        In Oberösterreich werden mit der Aktion „Adieu Öl“ noch weitere bis zu 2.900 Euro auf die Bundesförderung draufgelegt, wenn von einer Ölheizung zu einer nachhaltigen Heizlösung gewechselt wird. Zusätzlich übernimmt das Land die Kosten für die Entsorgung des alten Ölkessels zu 100 Prozent.

        In Niederösterreich wurde die Förderungen für einen Heizkesseltausch bis 2022 verlängert: Mit einem 3.000-Euro „NÖ Raus-aus-Öl-Bonus“ stockt das Land die Bundesförderung auf bis zu 8.000 Euro auf.

        Im Burgenland werden 2021 „Alternativenergieanlagen“ für’s Heizen, Kühlen und Warmwasser mit 30% gefördert, von Maßnahmen zu Effizienzsteigerung bestehender Systeme hin zu neuen Wärmepumpen und Biomasseheizungen.

        Heizungstausch: Förderaktionen 2021

        MeineHeizung informiert

        Heizungstausch: Förderaktionen 2021

        2. März 2021

        Die Fördertöpfe zur Unterstützung für Heizungs- und Warmwassermodernisierungen sind wieder aufgefüllt! Hier finden Sie einen Überblick über die wichtigsten aktuellen Aktionen und Neuerungen. Welche Förderung steht Ihnen zu? 

        Bundesweit: „Raus aus Öl und Gas“ und „Sanierungscheck“

        Für die Jahre 2021 und 2022 sind gut 650 Mio. € für die Sanierungsoffensive des Bundes und „Raus aus Öl und Gas“ vorgesehen. Privatpersonen und Betriebe werden beim Tausch eines fossilen Heizungs­systems auf einen Nah- bzw. Fernwärmeanschluss und – wo dies nicht möglich ist – auf eine klima­freundliche Wärmepumpe oder eine Holzzentralheizung mit bis zu 5.000 Euro unter­stützt.

        Gegenüber dem Vorjahr wurden einige Förderungskriterien vereinfacht bzw. das Förder­angebot attraktiver und unkomplizierter gemacht: Für „Raus aus Öl“ wird die Frist zwischen der Registrierung und der Antragstellung auf 6 Monate verlängert. Der maximale Förderungssatz wird auf 35 % erhöht.

        Zusätzlich wird die Sanierung und Dämmung von einzelnen Bauteilen mit dem „Sanierungscheck“ mit bis zu 2.000 Euro unterstützt, wenn diese zur Senkung der Heizkosten beiträgt. Bei Gebäuden, die älter als 20 Jahre sind, kann so etwa die Dämmung der obersten Geschoßdecke oder des Daches gefördert werden. Bei Verwendung von nachwachsenden Rohstoffen als Dämmmaterial kann außerdem ein Zuschlag von 50 Prozent auf die jeweilige max. Förderungspauschale gewährt werden

        Voraussetzung für die Förderung ist ein Sanierungskonzept, Energieausweiß oder erfolgte Energieberatung – machen Sie jetzt dafür einen Termin mit Ihrem Installateur aus! Entscheiden Sie sich nach dem Termin für eine Sanierung von Heizung oder Gebäudeteilen, kann auch die Beratung mit der Förderung gegengerechnet werden.

        Bis Ende März können Sie sich übrigens auch noch für Bundesförderungen für Solaranlagen und die Erneuerung von Holzheizungen bewerben.

        Wichtig: Die Bundes- und Landesförderungen können kombiniert werden – so sind für einen Heizungstausch bis zu 11.000 Euro Förderung möglich!

          Bundesländer ziehen mit

          In Oberösterreich werden mit der Aktion „Adieu Öl“ noch weitere bis zu 2.900 Euro auf die Bundesförderung draufgelegt, wenn von einer Ölheizung zu einer nachhaltigen Heizlösung gewechselt wird. Zusätzlich übernimmt das Land die Kosten für die Entsorgung des alten Ölkessels zu 100 Prozent.

          In Niederösterreich wurde die Förderungen für einen Heizkesseltausch bis 2022 verlängert: Mit einem 3.000-Euro „NÖ Raus-aus-Öl-Bonus“ stockt das Land die Bundesförderung auf bis zu 8.000 Euro auf.

          Im Burgenland werden 2021 „Alternativenergieanlagen“ für’s Heizen, Kühlen und Warmwasser mit 30% gefördert, von Maßnahmen zu Effizienzsteigerung bestehender Systeme hin zu neuen Wärmepumpen und Biomasseheizungen.

          Die höchste Förderung für eine Heizungstausch gibt es aktuell in Kärnten: Das Impulsprogramm „Raus aus fossilen Brennstoffen“ bietet einen finanziellen Zuschuss in der Höhe von maximal 6.000 Euro. Für Niedrigeinkommensbezieher gibt es zusätzlich einen Bonus von 1.000 Euro. Wenn Sie in einer „Ölkesselfreien Stadt oder Gemeinde“ wohnen, von denen es bereits über 50 in Kärnten gibt, sind zusätzliche Förderungen möglich.

            Modernisieren ohne Frieren: So geht Heizungstausch auch im Winter

            MeineHeizung informiert

            Jetzt noch Fördermittel sichern: So geht Heizungstausch sogar im Winter

            11. Dezember 2020

            Modernisieren ohne Frieren | Foto: pexels.com

            „Raus aus Öl“, Öko-Investitionsprämie und unterschiedliche Landesförderungen schaffen einen idealen Moment zur Heizungsmodernisierung – aber ist das in den kalten Monaten überhaupt möglich? Die Annahme, dass ein Heizungstausch im Winter ein eher ungemütliches Unterfangen ist, ist dank mobiler Heiz- und Warmwasserlösungen nicht mehr richtig. Deutlich günstigere Konditionen vieler Installateurbetriebe machen eine Heizungserneuerung im Winter zu einem regelrechten Geheimtipp.

            „Aktuell heißt es zugreifen, solange das Förderfenster offen ist“, rät der Salzburger Installateur-Innungsmeister Andreas Rotter. Laut dem Innungsmeister ist ein Heizungstausch im Winter deutlich einfacher als Viele denken: „Moderne Heiz- und Warmwasserlösungen sorgen dafür, dass auch ein Energieträgerwechsel genauso reibungslos verläuft wie im Sommer. In kaum einer Woche der Wechsel erledigt. Frieren muss dabei sicher niemand, denn Heizung und Warmwasseraufbereitung werden nur wenige Stunden unterbrochen – da kühlt das Haus nicht aus“, so Rotter. „Die Miete der Mobil-Geräte ist angesichts der oft deutlich günstigeren Konditionen der Installateure im Winter kaum der Rede wert.“

            Wie funktionieren mobile Heizlösungen?

            Kleine, kompakte Heizgeräte wie etwa Heizlüfter oder Infrarotheizungen, die mit Strom betrieben werden, eignen sich, um einzelne Räume warmzuhalten oder Frost zu vermeiden. Wollen Sie jedoch während einer mehrtägigen Sanierung in Ihrer Wohnung bleiben, hilft eine mobile Heizzentrale weiter. Eine solche Anlage auf Rädern wird vom Fachmann an den Heizkreislauf angeschlossen und versorgt Ihr Haus mit Heizwärme und Warmwasser. Je nach benötigter Leistung gibt es Heizzentralen in unterschiedlichen Größen, vom kompakten Gerät auf zwei Rädern bis zum Heizraum im Container.  Einige Installateursfachbetriebe haben mobile Heizzentralen für Sanierungen im Winter und Notfälle wie eine kaputte Heizung im Angebot oder können die Miete für Sie organisieren.

            Jetzt für Förderung registrieren, dann Zeit bis Mai

            Noch rund 50 Millionen Euro sind im beliebten Fördertopf „Raus aus Öl“ für den Heizungstausch für 2020 reserviert. Wer sich bis zum 31.12.2020 auf www.raus-aus-öl.at registriert, hat sogar noch bis Mitte Mai 2021 Zeit, den eigentlichen Antrag zu stellen. Auch angesichts steigender Treibhausgasemissionen und Negativzinsen am Sparbuch macht es  Sinn, in die eigenen vier Wände zu investieren und langfristig Energie zu sparen. Eine neue Heizanlage kann bis zu 90 Prozent der CO2-Emissionen und bis zu 45 Prozent der Energiekosten reduzieren.

            Bis zu 50 Prozent der Investitionskosten fördern lassen

            Bis zu 11.000 Euro lassen sich kombiniert mit Landesförderungen beantragen. Mit dem Investitionsprämiengesetz gibt es für Unternehmer aktuell noch ein Zuckerl obendrauf: Hier werden Investitionen, die im Sinne des Klimaschutzes getätigt werden, noch einmal extra gefördert, Wärmepumpen z. B. mit ganzen 14 Prozent. In Kombination mit bestehenden Umweltförderungen von Land und Bund ergibt sich ein Zuschussbetrag von insgesamt bis zu 50 Prozent der Investitionskosten. Ganze 511 Millionen Euro Investitionsvolumen haben Österreicherinnen und Österreicher in den letzten sechs Monaten im Rahmen der Sanierungsoffensive investiert.

            MeineHeizung Installateure haben sich auf die nachhaltige Heizungsmodernisierung spezialisiert und stehen auch bei den Förderanträgen zur Seite.

            Flagge Salzburg

            Neue Wohnbauförderung in Salzburg

            Neue Wohnbauförderung in Salzburg

            Wien, 31. Juli 2020

            Flagge Salzburg
            Im Land Salzburg gilt ab August 2020 eine neue Rechtslage zur Wohnbauförderung. Foto: Dominik Kollau / unsplash

            Das Land Salzburg reformiert die bis 31. Juli gültige Rechtlage zur Wohnbauförderung und erweitert damit nicht nur die bereits bestehenden Baumaßnahmen zur Sanierung von Wohnungen und Wohnhäusern, sondern erhöht auch die Beträge an nicht rückzahlbaren Zuschüssen. Die neue Rechtslage ist mit 1. August gültig.

            Im Land Salzburg gilt ab August 2020 eine neue Rechtslage zur Wohnbauförderung. Zu den geförderten Baumaßnahmen zur Sanierung von Wohnungen und Wohnhäusern zählen zusätzlich zu den bisherigen Maßnahmen – wie etwa die Verbesserung des baulichen Wärmeschutzes und Errichtung oder Erneuerung von bestimmten Wärmebereitstellungs-Anlangen – auch Elektroinstallationen und die E-Ladeinfrastruktur für E-PKW. Zudem werden Maßnahmen, für die ein bzw. kein Energieausweis notwendig sind und ein energieeffizienter Bestandsbau (sowie ein Planungsenergieausweis im ZEUS samt Prüfsignatur vor Aufnahme der Sanierung) mit bis zu 30 Prozent gefördert. Bei energetischen Maßnahmen muss vor Beginn der Sanierungsmaßnahme der Planungsenergieausweis samt Prüfsignatur in der ZEUS-Datenbank hochgeladen werden.

            Zu den geförderten Personen zählen nach wie vor Eigentümer von diversen Gebäuden, Bauberechtigte, Wohnungseigentümer von Reihenhäusern sowie Nutzungsberechtigte. Ist keine Wohnbauförderung möglich, kann für folgende Maßnahmen eine Energieförderung beantragt werden:

            • Biomasse-Fernwärme
            • Palletsheizungen
            • Scheitholz- und Hackgutheizungen
            • Wärmepumpen
            • Solaranlagen zur Warmwasser-und Stromerzeugung

            Mehr Informationen zur Antragstellung:

            Rohre für die Fußbodenheizung werden verlegt

            Ist eine Flächenheizung richtig für mich?

            Ist eine Flächenheizung richtig für mich?

            Wien, 15. Juni 2020

            Rohre für die Fußbodenheizung werden verlegt
            Heizungsrohre für eine Fußbodenheizung werden verlegt

            Fußbodenheizung und andere Flächenheizformen sind längst nicht nur mehr etwas für  Luxus-Apartments – in vielen Neubauten sind sie bereits Standard. Wo kommt diese Heizungs-Lösung sinnvoll zum Einsatz? Welche Vor- und Nachteile hat sie? Welche unterschiedlichen Varianten gibt es? Die wichtigsten Fakten hier im Überblick.

            „Flächenheizung“ ist ein Oberbegriff für verschiedene Heizungsvarianten, die die Wärme über die Flächen der Bauteile eines Gebäudes abgeben: Fußboden-, Wand- und Deckenheizungen. Außerdem können sie im Sommer zur Kühlung der Räume genutzt werden. Dabei wird kaltes Wasser durch die Rohrleitungen gepumpt.

            Anders als viele Heizkörpersysteme übertragen Flächenheizungen die Wärme nicht an die vorbei strömende Luft, sondern über Wärmestrahlung – so ähnlich wie die Sonne. Die thermische Energie wird dabei gleichmäßig über große Flächen abgegeben und erst beim Auftreffen auf feste Körper wie Wände oder Personen wirksam.

            Temperatur senken – Heizkosten senken

            Das fühlt sich nicht nur gut an, sondern hilft auch dabei, Heizkosten zu sparen. Da die gleiche Raumtemperatur dabei auch mit kühleren Oberflächen erreicht werden kann – der Fußboden wird nie so heiß wie ein Heizkörper – kommt eine Flächenheizung mit geringeren Systemtemperaturen aus. Anders als bei Heizkörpern, bei denen das Heizwasser oft auf mindestens 60 Grad Celsius erwärmt werden muss, reichen dabei weniger als 45 Grad Celsius im Heizungsvorlauf.

            Auf diese Weise kann die Luft-Temperatur ohne Einbußen im Komfort um ein bis zwei Grad abgesenkt werden. Allein ein Grad Celsius kann die Heizkosten dabei schon um etwa 6 Prozent senken. Weil die Temperaturanforderungen der Heizung niedriger sind, eignen sich Flächenheizungen ideal zum Einsatz in Kombination mit moderner Brennwerttechnik, Wärmepumpenheizungen und Solarthermie.

            Gemütliche Bodenthemperatur
            Flächenheizungen sorgen für eine gemütliche Boden- und Raumtemperatur

            Boden, Decke, Wände?

            Wo die Flächenheizung verlegt wird, richtet sich nach dem Gebrauch der Räume. In vielen kommerziellen Flächen kommen Deckenheizungen zum Einsatz. Diese können leicht großflächig, an der Oberfläche der Decke eingebaut werden, werden nicht durch Möbel verstellt und eignen sich gut zur Kühlung . Vor allem im Badezimmer werden Fußbodenheizungen als angenehm empfunden, kommen aber auch in anderen Wohnräumen zur Anwendung. Dass die Heizungsrohre meist unter dem Estrich verlegt werden, hat ein etwas träges Heizungsverhalten zur Folge – die Wärme geht zuerst „in den Boden“, bevor sie im Raum spürbar wird. Dafür speichert der Boden die Wärme und gibt sie gleichmäßig ab – die Heizung muss also nicht dauernd laufen, um den Raum warm zu halten. Auch Wandheizungen werden meist nahe der Oberfläche eingebaut. Grundsätzlich gibt es aber an allen Flächen die Möglichkeit, entweder Heizungsrohre tief zu verlegen oder fertige Platten an der Oberfläche zu montieren. Ihr MeineHeizung-Installateur kann Sie hierzu ausführlich beraten.

            Vor- und Nachteile einer Flächenheizung

            Zu bedenken bei der Anschaffung einer Flächenheizung sind die baulichen Verhältnisse – in einem Altbau etwa kann sie mit großem Aufwand verbunden sein, und manche Formen sind vielleicht nicht möglich. Bei der Verlegung einer Flächenheizung ist gewerke-übergreifendes Handeln wichtig, bei Neubau ebenso wie bei der Heizungsmodernisierung: Die Planungs- sowie Ausführungsarbeiten von z.B. Architekt, Heizungsinstallateur, Estrichleger, oder Parkett-Leger müssen koordiniert werden.

            Dafür gibt es viele Plus-Punkte für Flächenheizungen: Da sie in Wand, Boden Decke sitzen, gibt es keine Heizkörper, die die Gestaltung und Einrichtung eines Raums einschränken und Platz wegnehmen. Weil sie den Raum vor allem mit Wärmestrahlung erwärmen, wirbeln sie weniger Staub auf als andere Heizungen, die die Luft erwärmen und so zum Zirkulieren bringen – sind also gut für Allergiker geeignet. Sie können Energie sparen und Räume gemütlich machen.

            7 Gründe, jetzt Ihre Heizung zu modernisieren

            7 Gründe, jetzt Ihre Heizung zu modernisieren

            Wien, 25. Mai 2020

            Viele Österreicherinnen und Österreicher nützen die aktuelle Situation, um ihre Häuser und Wohnungen zu sanieren. Dabei sollte nicht auf die Heizung vergessen werden. Hier sind 7 Gründe, warum jetzt der beste Zeitpunkt die Heizung zu modernisieren oder zu optimieren:

            1. Fördergelder nützen

            Die Förderlage in Österreich ist gerade ideal für eine Erneuerung der Heizung. Ab sofort kann der beliebte „Raus-aus-dem-Öl Bonus“ des Bundes beantragt werden – bis zu 5.000 Euro oder 30% der Investitionssumme pro Antrag sind möglich. Kombiniert mit Landes-Förderungen können in manchen Bundesländern bis zu 11.000 Euro gefördert werden. Auch einige Gemeinden bieten Förderungen an. Ihr MeineHeizung-Installateur kann Sie hierzu beraten.

            1. Statt verreisen ins eigene Zuhause investieren

            Fernreisen sind wegen der weltweit ungewissen Covid-19 Situation auf unbestimmte Zeit verschoben. Bei den aktuell sehr niedrigen Zinsen zahlt es sich nicht aus, das Urlaubsgeld auf der Bank liegen zu lassen. Warum also nicht in eine Modernisierung der Heizung investieren? Das steigert nicht nur den Wohnkomfort – die durch die Investition gesparten Energiekosten wandern in die Urlaubskasse und werden verwendet, wenn reisen wieder möglich ist. Lange frei nehmen müssen Sie sich für den Einbau der neuen Heizung auch nicht: Die Arbeiten vor Ort sind meist an 2 bis 3 Tagen erledigt.

            1. Zu Klima-Zielen & Luftqualität beitragen

            Vor allem alte Ölheizungen sind regelrechte Feinstaub- und CO2-Schleudern, und ihr Einbau ist in manchen Bundesländern nicht mehr erlaubt. Aber auch der hohe Energieverbrauch anderer, zu alter Heizungen trägt zu unserem insgesamt hohen CO2-Ausstoß bei. Die Modernisierung einer veralteten Heizanlage in einem Wohngebäude kann den CO2-Ausstoß um bis zu 90 % verringern. So können wir langfristig zum Kampf gegen den Klimawandel beitragen und die Luftqualität unserer Umgebung verbessern.

            1. Digitale Vernetzung bringt viele neue Möglichkeiten

            Ihre neue Heizung kann bei Wunsch mit verschiedensten Geräten innerhalb und außerhalb des Gebäudes vernetzt werden. Die Heizanlage kann etwa mit einem Handwerksbetrieb verbunden werden um die Wartung automatisch zu planen. Über die Vernetzung mit lokalen Energieerzeugern, Speichern oder Energiemanagementsystemen können Kundinnen und Kunden Kosten und Energie sparen. Über Smartphone oder Tablet können Sie Raum- und Wasser-Temperatur bequem vom Sofa aus regulieren – oder an einem überraschend kalten Tag von unterwegs die Heizung einschalten und in eine gemütlich warme Wohnung heimkehren.

            1. Homeoffice ist die Zukunft

            Was aus einer Ausnahme-Situation entstanden ist erkennen jetzt viele Unternehmen als Chance: Umfragen zeigen, dass die Österreicherinnen und Österreicher gerne auch in Zukunft aus dem Home-Office arbeiten würden – zumindest einen Teil der Arbeitswoche. Viele sagen auch aus, von zu Hause produktiver zu sein. Wenn weniger Mitarbeiter im Büro sind, sparen Unternehmen dadurch einiges an Geld – diese Kosten werden aber zum Teil an die zu Hause arbeitenden abgegeben. Deswegen zahlt sich ein energie- und kosteneffizientes Heizsystem jetzt mehr denn je aus.

            1. Genug Geld verheizt!

            Über 80 % der Energie eines Haushalts wird mit Warmwasser-Aufbereitung und Raumheizung verbraucht. Vor allem, wenn Ihre Heizung älter als 15 oder sogar 20 Jahre ist, gibt es hierbei ein enormes Einsparungspotenzial. Bei einem Wechsel der Energieform ist eine Kostenreduktion von bis zu 44 % Kostenreduktion möglich, die Anschaffungskosten einer neuen Heizanlage sind meist in 5 bis 15 Jahren wieder getilgt. Wie hoch Ihr Einsparpotential konkret ausfällt, klärt Ihr MeineHeizung-Installateur in einem kostenfreien und unverbindlichen Erstgespräch.

            1. Ist die Heizung richtig eingestellt?

            Eine moderne Heizung zu haben bedeutet leider nicht automatisch, dass diese so energie- und kosteneffizient wie möglich arbeitet. Auch eine vergleichsweise kleine Investition in eine Heizungsoptimierung kann sofort den Verbrauch senken. Bei einem hydraulischen Abgleich wird dafür gesorgt, dass alle Heizkörper und Fußbodenheizungen mit der richtigen Menge an Heizwasser versorgt werden. Das ist schnell gemacht und spart bis zu 15% des Energieverbrauchs ein.

            Übrigens dürfen aktuell Heizungstausch, -montage oder -optimierungen bei Kunden vor Ort weiterhin durchgeführt werden, wenn man sich an die COVID-19-Schutzmaßnahmen hält. Viele der MeineHeizung-Installateure bieten eine persönlichen Energieberatungen im Moment auch Online oder am Telefon an.