Zukunftsforum SHL begrüßt Ing. Klaus-Dieter Fuhrmann im Vorstand

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Zukunftsforum SHL begrüßt Ing. Klaus-Dieter Fuhrmann im Vorstand

Von links nach rechts die Herrschaften Glinzerer, Jörg, Hagleitner, Rotter & Fuhrmann.

Das Zukunftsforum SHL verabschiedet Herrn Dr. Gerhard Glinzerer aus dem Vorstand und begrüßt das neue Vorstandsmitglied Ing. Klaus-Dieter Fuhrmann herzlich. Herr Fuhrmann ist als Geschäftsführer von IMI Hydronic in Österreich tätig.

Dr. Gerhard Glinzerer verabschiedet sich schweren Herzens

Bei der diesjährigen Generalversammlung des Zukunftsforum SHL verkündete Herr Dr. Gerhard Glinzerer seinen Abschied aus dem Vorstand, dem er seit Gründung im Jahre 2017 des Zukunftsforum angehört hat. Herr Glinzerer kümmert sich hauptsächlich um das internationale Geschäft der Firma Herz. Er ist der festen Überzeugung, dass ein Mitglied mit größerem beruflichem Bezug zu Österreich geeigneter ist.

Wir bedanken uns sehr herzlich bei Herrn Glinzerer für seine Tätigkeit und sein Engagement für das Zukunftsforum SHL.

Ing. Klaus-Dieter Fuhrmann einstimmig in den Vorstand gewählt

Bei der Generalversammlung wurde Herr Ing. Klaus-Dieter Fuhrmann einstimmig für Herrn Glinzerer in den Vorstand gewählt. Herr Fuhrmann hat seine Karriere bei der Stelrad Radiatoren und Kesselwerke GmbH 1986 begonnen. Seine Funktionen waren u.a. “Technischer Leiter Österreich”, “Technischer Geschäftsführer Österreich” und zuletzt Produktverantwortlicher für die Konzernmarken Stelrad, Henrad und Termoteknik in der Europazentrale in Brüssel. Von 2001 bis 2013 war er für die Herz Armaturen GmbH als Bereichsleiter, Anwendungstechnik, Mess- und Versuchswesen, Schulungswesen und Produktmanagement aktiv. Des Weiteren war er in der Herz Gruppe geschäftsführend für die IPA Produktions- und Vertriebs Gmbh, Geschäftsführer der STS-Systemtechnik Schmid GmbH, Vizepräsident der Armatura SA Cluj Napoca sowie Geschäftsführer der Herz Armaturen SRL in Tschechien. Seit 2014 ist er für die IMI Hydronic Engineering tätig, ursprünglich international als Direktor Thermostatic Control für die Produktgruppen der Marke Heimeier und seit 2021 als Geschäftsführer in Österreich.

Wir gratulieren Herrn Ing. Fuhrmann sehr herzlich zu der Wahl und freuen uns auf die gemeinsame Zusammenarbeit im Interesse der Wärmebranche.

Zukunftsforum SHL zu Besuch bei Staatssekretärin Claudia Plakolm

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Zukunftsforum SHL zu Besuch bei Staatssekretärin Claudia Plakolm

Dr. Martin Hagleitner und Mst. Ing. Manfred Denk zu Besuch bei Staatssekretärin Claudia Plakolm

Diesen September hatte das Zukunftsforum SHL in Person vom stellvertretenden Obmann Dr. Martin Hagleitner und Mst. Ing. Manfred Denk, Bundesinnungsmeister der Sanitär-, Heizungs- und Lüftungstechniker, die besondere Gelegenheit, die Staatssekretärin für Jugendangelegenheiten und Zivildienstagenden, Claudia Plakolm, in Ihrem Büro in Wien zu besuchen.

Erneuerbare-Wärme-Gesetz umsetzen

Grundsätzlich wurden die Standpunkte des Zukunftsforum – insbesondere zur Wärmewende und dem weiterhin nicht verabschiedeten Erneuerbare-Wärme-Gesetz (EWG) – erläutert. Zwar gibt es hier noch Verbesserungsbedarf, trotzdem ist eine schnellstmögliche Verabschiedung notwendig, da die Installateur:innen unbedingt verbindlich rechtliche Rahmenbedingungen benötigen. Nur so können sie die Endverbraucher:innen bestmöglich beraten sowie Sanierungen ohne Bedenken durchführen. Diesbezüglich wurde erneut darauf verwiesen, dass das EWG durch flankierende Reformen unterstützt werden muss. Vor allem im Wohn- und Mietrecht benötigt es rechtliche Anpassungen.  Beispielsweise wird für einen Umstieg auf eine fossilfreie Heizung noch immer ein einstimmiger Beschluss der Hauseigentümer:innen benötigt – die Rechte der Mieter:innen sind dadurch sehr beschränkt.

Drohenden Fachkräftemangel in der SHL-Branche verhindern

Vorrangig wurde jedoch über die Ausbildung in der Sanitär-, Heizungs- und Lüftungstechnik und dem hier drohenden Fachkräftemangel diskutiert. Vor allem Letzteres birgt große Gefahr für die dringende Wärmewende und den Weg Österreichs zur Klimaneutralität bis 2040. Denn: Die Installateur:innen sind schlussendlich diejenigen, welche die Wärmewende in die Praxis umsetzen! Die momentanen Zulaufzahlen zur SHL-Ausbildung sind laut Bundesinnungsmeister Manfred Denk längst nicht ausreichend. Das Zukunftsforum SHL schlägt diesbezüglich vor, die Ausbildung frühestmöglich und öffentlichkeitswirksam zu bewerben – beispielsweise durch Aktionswochen und Bildungstage an Schulen. Außerdem muss betont werden, dass Österreichs Installeur:innen einen essenziellen Beitrag zur Klimaneutralität bis 2040 leisten werden und dieser Beruf daher ökologisch von großer Bedeutung ist. Weiterhin sollte der Gesellschaft vermittelt werden, dass die SHL-Ausbildung ein Sprungbrett zur Selbstständigkeit darstellt und die Verdienstmöglichkeiten erfolgsversprechend sind. Gemeinsam hat man zudem darüber diskutiert, wie aktive Installateur:innen im Beruf gehalten werden können, um einen Aderlass in der Branche aufgrund vieler bevorstehender Pensionierungen zu verhindern. Abschließend wurde qualifizierte und bedarfsorientierte Einwanderung als Chance gegen den drohenden Fachkräftemangel debattiert. Denn die Wärmewende in Österreich wird ohne ausreichende Installateur:innen nicht zu bewältigen sein.

Danksagung an Staatssekretärin Claudia Plakolm

Das Zukunftsforum SHL bedankt sich vielmals bei Frau Staatssekretärin Claudia Plakolm für das sehr angenehme und konstruktive Gespräch. Im Zuge des Gesprächs wurde der Staatssekretärin das neue Positionspapier des Zukunftsforum SHL zur Bekämpfung des Fachkräftemangels überreicht. Sie finden dieses zum Nachlesen hier.

Zukunftsforum SHL/Meine Heizung verlosten Heizungsmodernisierung

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Zukunftsforum SHL/Meine Heizung verlosten Heizungsmodernisierung

Familie Tanzer mit Bundesinnungsmeister Manfred Denk (ganz links) und SHL-Vorstandsvorsitzender Andreas Rotter (ganz rechts)

Klimagewinn in Absdorf: Familie erhält 35.000 Euro Heizungsmodernisierung für ein energieeffizientes Zuhause.

Auch dieses Jahr verloste die Initiative MeineHeizung.at unter allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern mit dem Gewinnspiel 3.0 einen kompletten Heizungstausch im Gesamtwert von 35.000 Euro als Motivation die Modernisierung zuhause in Angriff zu nehmen. Die Familie Tanzer aus Absdorf kann sich nun über den Klimagewinn freuen. Das Gewinnpaket beinhaltet eine hochmoderne Pelletsheizung von Herz, eine effiziente Warmwasser-Wärmepumpe mit 450 Liter Speicher und einen 500 Liter Pufferspeicher von Austria Email, energieeffiziente Umwälzpumpen von WILO, und Niedertemperaturheizkörper von Vogel und Noot. Neben den erstklassigen Geräten sind auch die Installations- und Einbaukosten inbegriffen.

Wärmebedarf steigt

Der Wärmebedarf in Österreich steigt aufgrund größer werdender Wohnräume und längeren Kälteperioden stetig. Viele Menschen unterschätzen die Bedeutung der Sanierung ihrer Heizanlagen für die Versorgungssicherheit, den Klimaschutz und ihre finanzielle Situation. Eine Modernisierung einer alten oder ineffizienten Heizanlage kann den CO2-Ausstoß um bis zu 90 Prozent reduzieren. Gerade jetzt nach der Heizsaison ist es von großer Bedeutung, ein Bewusstsein in der österreichischen Bevölkerung dafür zu schaffen, denn die Nachfrage wird bei den heimischen Installateurs-Betrieben im Laufe des Winters wieder stark anziehen. Die Sanierung der Heizanlage ist eine wertvolle und kluge Investition. Das Ersparte der Österreicherinnen und Österreicher ist in ihren Heizanlagen oft besser aufgehoben als auf ihren Sparbüchern.

“Eine Heizungsmodernisierung spart nicht nur CO2 ein, sondern gewährleistet auch ein warmes Heim, ein optimales Raumklima und ein dickes Plus auf dem Bankkonto. Damit leisten wir einen wichtigen Beitrag zur Sicherung der Energieversorgung und schaffen eine nachhaltige und lebenswerte Zukunft für alle. Die Devise lautet: Heute modernisieren, morgen profitieren!”, so Andreas Rotter, Vorstandsvorsitzender des Zukunftsforums SHL.

Die besten Energiespartipps zum Start der Heizsaison

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Die besten Energiespartipps zum Start der Heizsaison

Mit den richtigen Energiespartipps kommen Sie gut durch die neue Heizsaison./Foto: © Erik Mclean on Unsplash

Die rasant steigenden Energiekosten und der bevorstehende Winter lassen viele trotz sinkender Temperaturen schwitzen. Andreas Rotter, Landesinnungsmeister Salzburg und Obmann des Zukunftsforum SHL, und Dr. Martin Hagleitner, Vorstand von Austria Email, bieten hilfreiche Tipps, wo sich Abschalten und Herunterdrehen wirklich lohnt. 

Energiesparen ist das Mantra für diesen Winter. Vor allem beim Heizen ist für private Haushalte viel Einsparungspotenzial gegeben. Die Experten raten momentan davon ab, panikartig intakte Heizsysteme austauschen zu lassen. “Aufgrund der derzeitigen Lieferengpässe im Sanitär- und Heizungsbereich ist es ratsam, zunächst mit den vorhandenen Geräten zu sparen. Durch wenige Handgriffe und kleine Gewohnheitsänderungen können Kosten minimiert und Energiereserven eingespart werden”, sagt Andreas Rotter.

Heizgewohnheiten anpassen

Die Raumtemperatur um nur 1°C zu verringern, spart bereits 6 % der Heizkosten. Nicht beheizte Nebenräume können sogar um 5°C abgesenkt werden. “Eine starke Absenkung der Raumtemperatur über Nacht macht hingegen keinen Sinn, da am nächsten Tag entsprechend mehr Energie aufgewendet werden muss, um die gewünschte Temperatur zu erreichen”, sagt Rotter. Der Installateur rät, niedrigere Vorlauftemperaturen zu wählen und durchgehend gleichmäßig zu heizen. Die richtige Einstellung des Thermostats führt zusätzlich zu einer idealen Wärmeverteilung in den eigenen vier Wänden. 

Heizanlage optimieren und Energieverlust verringern

“Zu Beginn der Heizsaison lohnt es, die Heizkörper zu entlüften. Ist Luft in der Heizung, bleiben die Heizkörper kalt, obwohl die Heizung aufgedreht wurde. Ein Gluckern kann ein Hinweis darauf sein. Mit einem Entlüftungsschlüssel ist das keine Hexerei”, sagt Dr. Martin Hagleitner, stellvertretender Obmann des Zukunftsforum SHL und Vorstand von Austria Email. Ein professionell durchgeführter hydraulischer Abgleich kann den Energieverbrauch sogar bis zu 25 % eindämmen. Auch bei der Warmwasseraufbereitung können Hausbesitzer und Hausbesitzerinnen nachbessern. Hier kann, wenn nötig, der Boiler getauscht oder eine kleine Wärmepumpe für die Warmwassererzeugung eingesetzt werden.

Anpassen und abdichten

Oft geht bereits durch falsche Einstellungen der Heizanlage Energie verloren. Das lässt sich leicht beheben. So sollten der Anlagendruck sowie der Vordruck im Ausdehnungsgefäß überprüft und richtig eingestellt werden, da ansonsten die Luft von der Heizungspumpe nicht transportiert werden kann. Die Heizkurve sollte an das Gebäude sowie an die gewünschte Raumtemperatur angepasst werden. In unbeheizten Kellern hilft die Isolierung der Rohrleitungen, den Energieverlust einzudämmen. Hauseigentümer können eine Dämmung der obersten Geschoßdecke in Betracht ziehen, denn darüber gehen bis zu 30 % der Energie verloren. Auch die Fensterdichtungen sollten überprüft und gegebenenfalls verstärkt werden. 

Kosten sparen in Bad und WC

“Im Sanitärbereich bieten Spar-Duschköpfe großes Einsparungspotenzial. Damit können bis zu 50 % des Warmwassers eingespart werden und die Duschgewohnheiten werden kaum beeinträchtigt. Zusätzlich kann natürlich auch die Duschdauer verringert und auf Vollbäder verzichtet werden”, so Dr. Martin Hagleitner vom Zukunftsforum SHL. Statt Zweigriffarmaturen oder Einhandmischer im Duschbereich, lohnt es sich, mit Thermostat-Armaturen nachzurüsten. “Bis die gewünschte Temperatur erreicht ist, fließt bereits viel Wasser ungenutzt in den Abfluss. Dieses Wasser kann in einem Behälter aufgefangen und zum Gießen oder Kochen verwendet werden”, rät Hagleitner. Während des Einseifens kann das Wasser vollständig abgedreht werden. Wer tropfende Hähne oder undichte Sicherheitsventile bemerkt, sollte sie umgehend austauschen. Um auch auf der Toilette zu sparen, kann man auf 3-6-Liter-Spülungen umrüsten – diese sind im Normalfall vollkommen ausreichend.

Bewusstes Kochen – jeder Topf hat seinen Deckel

Auch in der Küche lassen sich die Energiekosten durch wenige bewusste Handgriffe reduzieren. Beim Kochen kann durch das Verwenden eines Deckels Energie eingespart werden. Das Backrohr muss normalerweise nicht vorgeheizt werden. Sollte es doch erforderlich sein, sollten Backbleche und Ofengitter zuvor entfernt werden, denn zum Erhitzen wird zusätzliche Energie benötigt. 

Fachberatung zu energiesparenden Geräten in Anspruch nehmen

“Langfristig sollte der Energieverbrauch durch regelmäßige Wartung der Geräte und Heizsysteme optimiert werden. Wer das Einsparungspotenzial ausschöpfen möchte, lässt sich vom Profi umfassend und individuell beraten”, rät Dr. Martin Hagleitner. 

Katze auf Heizung

Heizungs-Check: Praxisnahe Tipps für Energieeinsparung und Kosteneffizienz​

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Heizungs-Check: Praxisnahe Tipps für Energieeinsparung und Kosteneffizienz

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Im Austausch mit Claudia Plakolm/ Foto: © Zukunftsforum SHL

Angesichts der aktuellen Energiekrise kursieren unterschiedliche Vorschläge, wie man Energie sparen kann von der Reduktion von Raumtemperaturen bis hin zur kurios anmutenden Idee, zu zweit, anstatt allein zu duschen. Was tatsächlich sinnvoll ist, verrät Manfred Denk, Innungsmeister der Bundesinnung der Sanitär-, Heizungs- und Lüftungstechniker, in neun hilfreichen Tipps zu Energiesparen und Kostenreduktion.

„Als Bundesinnung haben wir sehr konkrete und praxisnahe Hinweise, wie Effizienzpotentiale nachhaltig gehoben werden können. Das beginnt zum Beispiel damit, bereits Heizungsanlagen ab 20 kW – und nicht wie vorgeschrieben ab 70 kW – regelmäßig auf ihre Energieeffizienz zu überprüfen“, stellt Manfred Denk fest. Bei einer solchen Überprüfung können sich konkrete Maßnahmen zur Einsparung und Optimierung von Energie ergeben, beispielsweise die Einstellung von Temperaturfühlern oder Aktivierung der außentemperaturgeführten Heizungssteuerung. „Die regelmäßige Überprüfung der Heizungsanlage ist im ureigensten Interesse der Anlagenbetreiber. Wer wünscht sich nicht eine energieeffiziente Heizungsanlage, die den eigenen Ansprüchen und Bedürfnissen entspricht, oder eine verbrauchsbasierte genaue Heizkostenabrechnung, die noch dazu gut für die Umwelt ist“, so Denk.

Energiebewusste Anlagenbetreiber:innen können mit der Beantwortung folgender Fragen auch selber einen ersten Heizungs-Check durchführen:

Ist meine Heizung älter als 15 Jahre?

TIPP: Seit den letzten 15 Jahren haben sich viele innovative Entwicklungen am Heizungssektor getan. Sollte die Heizung vor 2007 erstmals in Betrieb genommen worden sein, könnte beispielsweise der Tausch des Wärmeerzeugers überlegt werden. Der Installationsbetrieb berät dazu gerne.

Gibt es eine unnötige Bereitschaft der Heizung? Steht meine Heizung für die Nachheizung des Warmwassers 24 Stunden in Bereitschaft?

TIPP: Eine 24-stündige Nachheizung von Warmwasser ist unter durchschnittlichen Bedingungen im Haushalt nicht notwendig. Meist genügt es je nach Erfordernis nur eine Stunde pro Tag für die Warmwasserbereitung zur Verfügung zu stellen. Diese Zeit(en) können an den meisten Heizungsreglern sehr leicht eingestellt werden.

Gibt es unnötige Laufzeiten der Umwälzpumpe meiner Heizungsanlage?

TIPP: Laufzeiten sind leicht feststellbar. Wenn keine Wärme im Gebäude benötigt wird und in der Heizzentrale trotzdem Pumpen laufen, wird unnötig Wärme produziert. Auch hier kann man die Heizungsregelung nachstellen und den konkreten Bedürfnissen anpassen.

Hat meine Heizungsanlage schon eine elektronisch drehzahlgeregelte (hocheffiziente) Umwälzpumpe? 

TIPP: Moderne Pumpen sind meist an einer LED-Anzeige erkennbar. Sie brauchen deutlich weniger Strom und die Leistung der Pumpe kann perfekt an das Heizsystem angepasst werden. Das heißt zum Beispiel, wenn ein Heizsystem mit Radiatoren und Thermostatventilen ausgestattet ist, so passt sich die moderne drehzahlgeregelte Umwälzpumpe ständig an und pumpt nur die gerade benötigte Wassermenge durch das Heizsystem. Denn zu viel unnötig durchlaufende Wassermenge verursacht einen signifikant erhöhten Energieverbrauch und störende Strömungsgeräusche. „Pumpen nach Maß, denn drosseln kommt teuer“ ist ein Leitsatz in der Heizungstechnik.

Die richtige Pumpeneinstellung der Heizungsanlage können technisch Versierte gemäß Fabrikat und Type selbst vornehmen oder vom Installationsbetrieb durchführen lassen. Die Angaben für die Pumpeneinstellung finden sich in der Gebrauchs- oder Installationsanleitung oder zumeist auch im Internet.

Ein hydraulischer Abgleich sorgt dafür, dass durch alle Heizkörper die richtige Wassermenge fließen kann. Mit geringem Aufwand kann die Anpassung der Wassermengen in den einzelnen Heizkreisen ebenfalls der Installationsbetrieb durchführen.

Aus langjähriger Erfahrung ist bekannt, dass gerade in Heizungszentralen größerer (Wohn-)Gebäude oft richtige Energiefresser schlummern. In vielen Heizungszentralen laufen z.B. mächtig überdimensionierte Umwälzpumpen noch mit 400 Volt. Sie halten zwar ewig, verbrauchen dafür aber extrem viel Strom und pumpen zu viel Wassermenge. Aussagen von Bewohnern wie „da ist es immer zu warm in der Wohnung“ deuten auf nicht richtig dimensionierte Umwälzpumpen hin. Hausverwaltungen können in diesem Fall Energieeffizienz und Kosteneinsparungen erzielen, indem Heizzentralen überprüft und Energiefresser aktiv ausgetauscht werden.

Sind wärmeführende Leitungen des Heizungssystems mit Wärmedämmung versehen?

TIPP: Eine einfache Maßnahme zur Reduktion des Energieverbrauches ist, sämtliche wärmeführende Leitungen, insbesondere im Keller, mit Wärmedämmung zu versehen.

Werden Heizkörper oder Fußbodenheizkreise regelmäßig und saisonal überprüft?

TIPP: Heizkörper oder Fußbodenheizkreise können je nach Erfordernis und Jahreszeit insbesondere in Keller- und Nebenräumen temporär ganz oder teilweise abgedreht werden.

„Mit diesem kleinen Heizungscheck können Betreiber:innen von Heizungen und Heizungsanlagen erste Schritte für die Steigerung der Energieeffizienz ihrer Anlagen selbst setzen. Es lohnt sich aber in jedem Fall der Weg zum Installationsbetrieb, damit Heizungstechniker:innen als Expert:innen effiziente und effektive Vorschläge machen, wie weiterführende Energiesparmaßnahmen umgesetzt werden können“, empfiehlt Bundesinnungsmeister Denk.

Ihnen brennen noch weitere Fragen zu Energieeinsparung und Heizsystemen unter den Nägeln? Dann werfen Sie einen Blick in unsere FAQ dort haben wir die häufigsten Fragen beantwortet und übersichtlich für Sie zusammengefasst.

Holzpellets

Nachhaltige Heizungssysteme – womit kann ich Öl und Gas ersetzen?

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Nachhaltige Heizungssysteme – womit kann ich Öl und Gas ersetzen?

22. Juni 2022

Holzpellets
Holzpellets, Wärmepumpe und Solarthermie sind drei Möglichkeiten, klimafreundlich zu heizen / Foto: © Mrdidg / pixabay
Deutlich gestiegene Heizkosten und die spürbaren Auswirkungen der Klimakrise führen dazu, dass sich viele Menschen fragen: Welche Alternativen zu Öl und Gas gibt es? Wie lassen sich die eigenen vier Wände klimafreundlich beheizen? Wir stellen Ihnen drei nachhaltige Heizungssysteme vor, die ohne fossile Energieträger auskommen.

1. Pelletheizung – gepresstes Holzmehl

Die Pelletheizung basiert auf Verbrennung. Als Brennstoff dienen 2–5 cm lange, zylinderförmige Presslinge aus Sägemehl oder -spänen, Stärke und Wasser – sogenannte Pellets. Diese kleinen “Holzwürstel” sind meist Abfallprodukte aus Sägewerken. Pellets bestehen also aus regional verfügbaren und nachwachsenden Rohstoffen. Ihre Verbrennung erzeugt wenig Ascherückstände und ist CO2-neutral, da nur so viel Kohlendioxid freigesetzt wird, wie der lebende Baum zuvor auch aufgenommen hat.

Unterschieden wird zwischen der Ofen- und der Kesselheizung. Der Pelletofen ist vergleichbar mit einem Kaminofen: Er heizt nur einen einzelnen Raum und gibt Wärme durch Strahlung ab. Üblicher ist aber die Pellet-Verbrennung im Kessel, bei der die Wärme mittels Heizwasser in den Heizungskreislauf des ganzen Hauses geleitet wird. Über eine zentrale Steuerung lässt sich die Temperatur kontrollieren. Um sie zu halten, wird dabei – anders als bei einem herkömmlichen Holzofen – automatisch ausreichend Brennstoff in den Kessel nachgefüllt. Ein manuelles Nachlegen und Überwachen ist also nicht nötig. Für die Aufbewahrung der Pellets eignet sich ein Lagerraum oder Silobehälter. In den Kessel wandern die Pellets von dort über ein Förderband oder mithilfe eines Vakuum-Saugsystems.

2. Wärmepumpe – Umweltwärme aus Luft, Erde oder Wasser

Die Wärmepumpe kommt ohne Brennmaterial und Lagerraum aus. Sie bezieht Wärme aus der Umgebung: aus der Luft, dem Erdreich oder dem Grundwasser. Dabei hängt es vom Standort und von der Beschaffenheit des Gebäudes und des Grundstücks ab, welche Art am besten geeignet ist. In jedem Fall benötigt die Wärmepumpe zusätzlichen Strom, deswegen ist eine Kombination mit einer erneuerbaren Stromquelle wie Photovoltaik empfehlenswert. Als Aufstellort kommt sowohl der Innen- als auch Außenbereich des Hauses in Frage.

Ähnlich wie ein Kühlschrank arbeitet die Wärmepumpe mit einem Kältemittel. Durch die aufgenommene Wärme aus der Umwelt verdampft das Kältemittel in der Pumpe. Der Kältemitteldampf wird in einem Kompressor verdichtet, wodurch er sich erhitzt. Der heiße Dampf gibt seine Wärme an den Heizungskreis ab, seine Temperatur sinkt dabei und so wird er wieder flüssig. Ein Ventil sorgt dann dafür, dass der zuvor durch den Kompressor erhöhte Druck wieder sinkt. Die Temperatur des Kältemittels fällt dadurch wieder auf ihren ursprünglichen Wert. Bei diesem Prozess wird kein CO2 freigesetzt, was die Wärmepumpe zu einer klimafreundlichen Heizvariante macht.

3. Solarthermie – Wärme durch Sonnenlicht

Ebenfalls emissionsfrei ist das Heizen mittels Solarthermie-Anlage. Diese nützt die Energie der Sonne zur Wärmegewinnung und ist nicht zu verwechseln mit der Photovoltaik-Anlage, die Strom durch Sonnenlicht erzeugt. Das zentrale Element der Solarthermie sind Kollektoren am Gebäudedach. Aus der Entfernung sehen die Kollektoren aus wie Platten, ähnlich den Solarzellen von Photovoltaik-Anlagen. Tatsächlich bestehen sie aber aus dicht gereihten Röhren. Darin befindet sich eine Mischung aus Wasser und Frostschutzmittel, die durch Sonneneinstrahlung erwärmt wird. Die Flüssigkeit wird durch Rohre in einen Wärmetauscher geleitet. Dieser macht die Wärme für Warmwasser nutzbar. Generell ist eine Solarwärmeanlage nur in Kombination mit einem anderen Heizsystem empfohlen, damit der Heizbedarf vollständig gedeckt werden kann. Da nicht durchgehend die Sonne scheint, ist ein Speicher nötig, um auch nachts oder an sonnenlosen Tagen ausreichend Wärme zur Verfügung zu haben. Um möglichst viel Sonnenlicht einzufangen, ist eine Ausrichtung der Kollektoren Richtung Süden wichtig.


Sowohl Pelletheizung, Wärmepumpe als auch Solarthermie haben eine lange Lebensdauer und überzeugen durch geringe laufende Kosten: Pellets sind preisgünstige Holzabfallstoffe, und Umweltwärme sowie Sonnenlicht stellt uns die Natur kostenlos zur Verfügung. Wenn Sie wissen möchten, welche finanziellen Fördermöglichkeiten es für die Installation nachhaltiger Heizungssysteme gibt, lesen Sie auch diesen Artikel in unserem Newsbereich.

Warum wir jetzt Energie sparen müssen

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Warum wir jetzt Energie sparen müssen

31. März 2022

Im privaten Haushalt kann jeder Maßnahmen setzen, um die Nutzung von russischem Gas zu reduzieren (c) Pixabay: Skitterphoto

Seit dem Ukraine-Krieg ist die Verwendung von Erdgas in aller Munde. Österreich hängt besonders stark am russischen Gas. Durch angepasste Heiz- und Lebensgewohnheiten kann jeder Haushalt den Energieverbrauch senken. Dr. Martin Hagleitner und Andreas Rotter vom Zukunftsforum SHL erklären, warum und wie wir im Alltag Energie sparen können.


Kletterten die Energiepreise bereits vor dem Ukraine-Krieg steil nach oben, so dürfte dieser die Inflation nun weiter anfachen. Experten erwarten, dass sich die Gaspreise für Haushalte im kommenden Winter zumindest verdoppeln werden. In Österreich kommen rund 80 Prozent des benötigten Gases aus Russland. Im EU-Schnitt beträgt die Abhängigkeit mit rund 40 Prozent nur die Hälfte. Während die Heizpreise die Haushaltskasse belasten, wirkt sich ein hoher Energieverbrauch direkt auf die Umwelt aus.


Den Klimawandel gibt es auch noch

Der neue Weltklimabericht des IPCC ist bedrohlich, die Folgen des Klimawandels für die Gesellschaft und Ökosysteme schwerwiegend. Laut ZAMG ist der Winter 2021/22 der achtwärmste der vergangenen 225 Jahre. “Es gibt keine Alternative dazu, die Energiewende einzuläuten und den Anteil der erneuerbaren Energien zu erhöhen. Die aktuellen Krisen – sowohl die Klimakatastrophe als auch Russlands Krieg in der Ukraine – führen uns vor Augen, dass die Politik jetzt handeln muss. Energie-Souveränität ist nicht nur Klima- sondern Sicherheitspolitik. Wir finanzieren mit unseren Gasheizungen Putins Krieg”, plädiert Martin Hagleitner, stellvertretender Obmann des Zukunftsforum SHL und Vorstand von Austria Email, für Alternativen zu russischem Gas.


Die eigenen Gewohnheiten überdenken

“In sozialen Medien kursiert momentan der Vorschlag, die Raumtemperatur um 1 bis 2 Grad zu senken, um eigene Sanktionen gegen Russland zu setzen. Tatsächlich ist es so, dass eine Verringerung der Raumtemperatur um 1 Grad eine Heizkostenersparnis von etwa 8 Prozent bringt”, erklärt Andreas Rotter, Salzburger Installateur-Landesinnungsmeister und Obmann des Zukunftsforums SHL. Die Heizung verursacht einen Großteil des Energieverbrauches in einem Haushalt. Im privaten Haushalt kann jeder Maßnahmen setzen, um Kosten zu sparen, die Umwelt zu entlasten und die Nutzung von russischem Gas zu reduzieren.

Die Experten des Zukunftsforum SHL haben vier Tipps zusammengefasst, mit denen Sie in den eigenen vier Wänden ganz einfach Energie und Geld sparen können: 


1. Richtig heizen und lüften

In vielen Haushalten werden nicht alle Räume dauerhaft genutzt, dort kann die Heizung um 5 Grad Celsius abgesenkt werden. Richtiges Lüften ist in der ganzen Wohnung wichtig: “Ideal ist es, mehrmals täglich für 10 Minuten stoßzulüften”, empfiehlt Andreas Rotter. Gekippte Fenster führen vor allem im Winter zu kalten Wänden und dauerhaften Energieverlusten. Hinzu kommt, dass das Mauerwerk um die Fenster auskühlt, sich Feuchte absetzen und Schimmel bilden kann.


2. Wartung und Beratung durch den Installateur

Viele Heizungssysteme werden nicht ordentlich gewartet. Luft im Heizungssystem verhindert eine optimale Wasserverteilung. Gluckernde Geräusche und Heizkörper, die bei vollem Betrieb nicht warm werden, sind Signale dafür. “Durch regelmäßiges Entlüften kann jährlich Heizenergie im Wert von rund 25 Euro eingespart werden. Ein hydraulischer Abgleich vom Profi – und somit eine perfekt eingestellte Heizung – kann sogar Einsparungen von bis zu 25 Prozent bringen”, sagt Andreas Rotter.


3. Mit Warmwasser sorgsam umgehen

Beim Duschen, Baden und der Körperpflege wird der größte Teil des warmen Wassers im Haushalt verbraucht. Jeden Morgen kalt duschen muss nicht sein. Stattdessen kann jeder Vollbäder vermeiden und beim Händewaschen, Zähneputzen und Einseifen zwischendurch den Wasserhahn schließen. Auch beim Wäschewaschen gibt es Sparpotenzial: Waschmaschinen sollten in der Regel voll beladen werden. Dank moderner Kaltwaschmittel genügen meist niedrigere Temperaturen. Eco-Programme haben kürzere Waschzeiten und verbrauchen weniger Wasser.


4.
Ein Heizungstausch schont das Klima und spart Geld

Eine gute Möglichkeit, um die Energie- und Betriebskosten langfristig zu verringern und aktiv Klimaschutz zu betreiben, ist ein Heizungstausch. Veraltete Öl- und Gasheizungen haben einen hohen CO2-Ausstoß und belasten direkt unsere Umwelt. Eine moderne, klimafreundliche Heizung verbraucht hingegen weniger fossile Rohstoffe, schont somit den Planeten und tut auch dem Geldbörserl gut. Die Heizperiode endet in Kürze – nun ist genug Zeit, um sich in aller Ruhe vom Installateur über passende Systeme und Fördermöglichkeiten beraten zu lassen. Denn die Fördertöpfe sind bis 2025 gesichert.

    5 Gründe, warum immer der ideale Zeitpunkt für Ihren Heizungstausch ist​

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    5 Gründe, warum immer der ideale Zeitpunkt für Ihren Heizungstausch ist

    1. März 2022

    Eine Heizungsaustausch spart nicht nur Geld | Foto: pixabay/Gelly

    Ein Heizungstausch beschreibt eine Teilsanierung, bei der meist eine alte Heizung durch ein neueres Modell samt besserer Technologie ersetzt wird. Dabei kann eine Heizungssanierung zu jeder Jahreszeit erfolgen. Das mag im ersten Moment unnötig erscheinen – insbesondere dann, wenn das alte Heizsystem noch funktioniert. Doch es gibt viele Gründe, die für eine Heizungsmodernisierung sprechen. Wir haben die 5 überzeugendsten Anreize zusammengefasst.

    1. Es gibt attraktive Förderaktionen

    Viele Häuslbesitzer*innen scheuen sich verständlicherweise vor den hohen Kosten einer Heizungsmodernisierung. Doch keine Sorge, diese können ganz einfach durch Förderaktionen um viel Geld reduziert werden. Die “raus aus Öl und Gas”-Förderung als Teil der bundesweiten Sanierungsoffensive wird auch 2021/2022 weitergeführt. Die Förderaktion richtet sich an private Haushalte und unterstützt den Wechsel einer Kohle-, Öl- oder Gasheizung mit bis zu 7.500€.

    So können Sie von “raus aus Öl und Gas” profitieren:

    1. Vereinbaren Sie einen Energieberatungstermin.
    2. Planen Sie Ihr gewähltes Heizungssystem gemeinsam mit Ihrem professionellen Fachbetrieb. Die MeineHeizung-Installateure helfen Ihnen weiter!
    3. Fixieren Sie einen Termin zur Installation und Fertigstellung Ihrer neuen Heizanlage.
    4. Registrieren Sie sich mit Ihrem baureifen Projekt oder nachdem Sie die Heizung bereits ersetzt haben.
    5. Nach der Registrierung erhalten Sie einen Anmeldelink über den Sie bis spätestens 6 Monate nach Registrierung Ihren Förderantrag stellen können. Achtung: Die neue Heizungsanlage muss ebenfalls zu diesem Zeitpunkt bereits fertig installiert und abgerechnet sein.

    Wenn sich der Heizungstausch dieses Jahr einfach nicht ausgehen will, dann verzagen Sie nicht. Die Fördertöpfe zur Heizungssanierung sind bis 2025 voll gefüllt – es ist genug Zeit!

    2. Ein Heizungstausch schont das Klima und beschleunigt die Energiewende

    Mit einem Heizungstausch betreiben Sie aktiv Klimaschutz. Klingt unmöglich? Ist aber so! Veraltete Öl- und Gasheizungen haben einen hohen CO2-Ausstoß und belasten so direkt unsere Umwelt. Doch damit nicht genug, denn bereits bei der Gewinnung von Öl und der damit einhergehenden Erdölförderung wird die Umwelt massiv belastet. Auch bei der Gasgewinnung werden umweltschädliche Stoffe und Chemikalien eingesetzt. Eine moderne, klimafreundliche Heizung verbraucht hingegen weniger fossile Rohstoffe und schont somit unseren Planeten.

    3. Mit einer Heizungsmodernisierung sparen Sie Geld

    Eine neue Heizungsanlage schont nicht nur die Umwelt, sondern tut auch dem Geldbörserl gut. Die Heizung verursacht einen Großteil des Energieverbrauches in einem Haushalt. Veraltete Anlagen verbrauchen mehr Brennstoff als eigentlich nötig, selbst wenn sie noch störfrei funktionieren. Entsprechend groß ist also der Spareffekt von Heizsystemen, die technisch up-to-date sind. Diese arbeiten effizient und verbrauchen weniger Energie. Gerade jetzt, wo die Energiepreise stetig steigen, also eine tolle Möglichkeit, um die Energie- und Betriebskosten zu verringern und sich dadurch bares Geld zu sparen. Adieu, alter Heizkessel!

    4. Es gibt genügend klimafreundliche Alternativen

    Ein bekanntes Sprichwort lautet: “Geht nicht, gibt’s nicht!”, schließlich findet man immer irgendwie einen Weg. Genau das trifft auch auf die klimafreundliche Alternative für Ihr bestehendes Heizsystem zu. Je nach Gebäude, logistischen Voraussetzungen und Bedürfnissen der im Haushalt lebenden Personen, gibt es genügend Alternativen für Ihr veraltetes Heizsystem. Egal ob Nah- und Fernwärme, Biomasseheizungen oder Wärmepumpen – Ihr Heizungsprofi berät Sie gerne!

    5. Eine neue Heizung steigert den allgemeinen Wohn- und Lebenskomfort

    Wenn die letzten zwei Pandemiejahre etwas gezeigt haben, dann wohl, wie wichtig es ist, sich in den eigenen vier Wänden wohl und geborgen zu fühlen. Dazu trägt auch die Heizung einen großen Teil bei, schließlich sorgt sie dafür, dass Ihr zu Hause warm und bewohnbar ist und das auch bleibt. Zuverlässigkeit ist hier das A und O. Denn besonders im Winter ist eine verlässliche Heizanlage unentbehrlich. Eine neue Heizung nimmt Ihnen viele Sorgen ab. Sie ist nicht nur zuverlässig, sondern auch technisch am neuesten Stand. Das steigert die Benutzerfreundlichkeit und ermöglicht es, die Anlage zu programmieren und teilweise sogar über das Internet fernzusteuern.

      Entwurf des Klimaschutzgesetzes sorgt für Schlagzeilen

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      Entwurf des Klimaschutzgesetzes sorgt für Schlagzeilen

      Eine mögliche CO2-Steuer sorgte für großes Medieninteresse. Foto: freepix.com

      13. Mai 2021

      Der Entwurf für ein neues Klimaschutzgesetz wurde geleakt und erschien in den österreichischen Tageszeitungen. Er beinhaltet nicht nur ein verbindliches Treibhausgasbudget, sondern gleich mehrere Bepreisungsmodelle, sollten die vorgegebenen Klimaziele nicht eingehalten werden. Die Novelle soll dazu beitragen, dass Österreich seine Klimaziele erreicht und bis 2040 klimaneutral wird. Zeigt die Treibhausgasbilanz, dass Klimaziele in einzelnen Sektoren überschritten wurden, müssen Bund und Länder zahlen.

       

      Der skizzierte Weg ist ambitioniert und der Plan legt fest, wie viele Emissionen pro Jahr und Sektor ausgestoßen werden dürfen. Für jede Tonne, die zu viel emittiert wird, müssen 100 Euro in einen sogenannten Zukunftsinvestitionsfonds überwiesen werden. Der Eurobetrag erhöht sich jährlich ab 2022 um zehn Euro. Die Kosten sollen zu 60 Prozent vom Bund und zu 40 Prozent von den Ländern gestemmt werden. Als Beispiel: Überschreitet Österreich die für das Jahr 2025 vorgegebene Emissionshöchstmenge um eine Millionen Tonnen CO2, muss der Bund 84 Millionen Euro in den Klimatopf einzahlen, die Länder müssen gemeinsam 56 Millionen bereitstellen. Die Mittel aus dem Fonds sollen wiederum in den Klimaschutz fließen – und zwar ausschließlich in Maßnahmen im Inland. Die Strafzahlungen im Inland sollen einen Anreiz geben, dass die internationalen Strafzahlungen vermieden werden, die bei Verfehlung der Klimaziele hohe Kosten verursachen würden. Zeichnet sich bereits in einer Prognose ab, dass die Klimaziele nicht erreicht werden, kommt das geplante Klimakabinett ins Spiel. Dieses muss, unter Einbeziehung des ebenfalls geplanten wissenschaftlichen Beirats, innerhalb von sechs Monaten nach Veröffentlichung der Prognose der Regierung Sofortmaßnahmen vorschlagen. Die Maßnahmen sollen vorrangig in jenen Sektoren gesetzt werden, in denen das Klimaziel verfehlt wurde. Der Pfad zur Klimaneutralität wurde in dem Papier in zwei Perioden unterteilt: Zwischen 2021 und 2030 sollen die Netto-Emissionen im Land jährlich zwischen 5,3 und 9 Prozent sinken, zwischen 2031 und 2040 sinkt der Wert noch stärker ab.

      Exit-Szenarios für Kohle, Öl- und Gasheizungen

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      Exit-Szenarios für Kohle, Öl- und Gasheizungen

      Auch Gasheizungen sollen ersetzt werden. Foto: freepix.com

      13. Mai 2021

      Laut einer Mitteilung von Klimaschutzministerin Gewessler, die u.a. vom Standard, orf.at und der Kleinen Zeitung aufgegriffen wurde, haben sich das Klimaministerium und Finanzminister Gernot Blümel gemeinsam mit den Bundesländern auf das schrittweise Verbot von Kohle-, Öl- und Gasheizungen geeinigt. Der Ausstieg soll in zwei Schritten erfolgen: Kohle und Gas sollen nur noch bis 2035 für die Raumheizung verwendet werden dürfen, Erdgas bis 2040. Durch die Förderungen für den Umstieg rechnet das Klimaschutzministerium mit der Auslösung von über 4,5 Milliarden Euro an Investitionen und der Sicherung von 64.000 regionalen Arbeitsplätzen.

       

      Der Ausstieg soll in zwei Schritten erfolgen: Kohle und Gas sollen nur noch bis 2035 für die Raumheizung verwendet werden dürfen, Erdgas bis 2040. Der Ausstieg aus Kohle und Öl sieht vor, dass ab 2022 beim Ersatz einer Kohle- oder Ölheizung ein klimafreundliches Heizsystem eingebaut werden muss. Ab 2025 sind alte Heizkessel im Bestand auszutauschen. Der zweite Schritt legt den Ausstieg aus fossilem Gas in der Raumwärme bis 2040 fest. Dieser erfolgt parallel zum Stufenplan für Kohle und Öl und beinhaltet ein Einbauverbot von Gasheizsystemen in Neubauten ab 2025 und einen kompletten Ausstieg aus Gasheizungen bis 2040.

      Die Umweltorganisationen WWF und Global 2000 sehen die Einigung des Bundes und der Bundesländer als Schritt in die richtige Richtung. Die beiden Organisationen sind sich allerdings einig, dass der Umstieg nicht schnell genug vonstatten geht, um die Klimaziele zu erreichen. Parallel dazu müsse laut den Umweltorganisationen auch Energie gespart werden.